Breaking
the Surface
Frauen in der Meeresforschung
Wir wüssten weit weniger über die Ozeane ohne die Entdeckungen von Wissenschaftlerinnen. Seit jeher haben Frauen die Meeresforschung mitgeprägt, oft im Schatten der Geschichte, oft unter erschwerten Bedingungen. Nicht selten wurden ihre Erkenntnisse vereinnahmt. Die Ausstellung macht ihre Beiträge sichtbar und rückt Forscherinnen der Gegenwart in den Mittelpunkt: ihre Karriere, ihre Erkenntnisse, ihre Fragen an das Meer.
Breaking the Surface bedeutet damit nicht nur, in unbekannte Meeresräume vorzudringen, sondern auch, gläserne Decken zu durchstoßen in einem Forschungsfeld, das über Generationen von Männern geprägt wurde. Im Mittelpunkt stehen Porträts und Stimmen von Wissenschaftlerinnen, die heute an deutschen Instituten arbeiten. Aus fotografischen Nahaufnahmen, eigenen Schilderungen, handschriftlichen Notizen und Bildern aus dem Arbeitsalltag entsteht ein vielschichtiger Blick auf die moderne Ozeanografie.
Die Ausstellung verdeutlicht, wie eng wissenschaftliches Arbeiten mit Neugier, Erfahrung und Haltung verbunden ist. Und sie zeigt, wie viele offene Fragen das Meer noch bereithält – für Forschung, Gesellschaft und kommende Generationen.
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Die Fotografien von Marzena Skubatz erzählen von Nähe, Atmosphäre und dem Unsichtbaren im Alltäglichen. Ihre Arbeiten erscheinen unter anderem in der New York Times, der Washington Post, der Zeit und dem Spiegel. Sie ist Mitglied des internationalen Netzwerks Women Photograph und lebt zwischen Berlin und Island.
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»Neugier und Empathie sind Superkräfte.«
Antje Boetius
»Widerstände spornen mich besonders an.«
Corinna Schrum
»Wir sitzen auf einem winzigen Boot und messen dieses riesige, verborgene Wesen.«
Eleanor Frajka-Williams
»Das Meer fragt nicht nach dem Geschlecht.«
Johanna Baehr
»Diese eine Frage lässt mich einfach nicht los.«
Jin-Song von Storch
»Wir kehren immer zum Wasser zurück.«
Joke Lübbecke
»Das Meer ist wie
ein Fenster in die Vergangenheit.«
Katharina Pahnke-May
»Wäre ich keine
Optimistin, würde ich nicht hier sitzen.«
Katja Matthes
»Ich will die Dinge
anders machen
als meine Vorgänger.«
Stefanie Arndt
»Unsere Arbeit hilft, das Meer zu schützen.«
Kerstin Jochumsen
»Ich wollte wissen, was unter der Oberfläche passiert.«
Maren Voß
Breaking the Surface ist eine Initiative der Universität Hamburg und des Internationalen Maritimen Museums Hamburg, unterstützt von der Deutschen Allianz Meeresforschung und der United Nations Decade of Ocean Science for Sustainable Development.